Ärztlicher Direktor
Fachklinikum Brandis
Dr. med. Volker Rust
Am Wald
04821 Brandis
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Fax: 034292 / 84-700
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Beim Auftreten des Tinnitus / Hörsturzes gibt es unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, je nachdem auf welche Ursachen die Beschwerden zurückzuführen sind. Die Unterscheidung zwischen Basis- und Individual-Therapien richtet sich in erster Linie nach der Durchführung in Gruppen (Basis-Therapien) bzw. in Einzeltherapien (überwiegend bei den Individual-Therapien der Fall).
Bei Durchblutungsstörungen zum Beispiel sind insbesondere die kleinsten Blutgefäße des Körpers betroffen, es erfolgt eine unzureichende Versorgung mit Sauerstoff. Dies kann bis zum Absterben von Gewebe führen. Ist das Ohr betroffen, so sind es die Sinneszellen im Ohr, die so genannten Haarzellen, die nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.
Eine Mangeldurchblutung, und damit eine Unterversorgung mit Sauerstoff im Ohr, wird als einer der wahrscheinlichsten Auslöser eines Tinnitus bzw. Hörsturzes diskutiert.
Liegt die Ursache im Bereich der orthopädischen Erkrankungen (besonders betroffen ist hierbei die Halswirbelsäule, beispielsweise Fehlstellungen der kleinen Kopfgelenke, Blockierungen etc.) liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf physiotherapeutischen (Krankengymnastik) und physikalischen Maßnahmen (Packungen, Massagen).
Sind es Fehlstellungen der Kiefergelenke und damit Dysfunktionen des Kauapparates und der Gesichtsmuskulatur, muss die Ursache sehr genau diagnostiziert werden, um geeignete Behandlungsschritte einzuleiten. Diese zahnmedizinisch orientierten Gesichtspunkte werden im diagnostischen und therapeutischen Programm berücksichtigt.
Schließlich wird dem Patienten angeboten, auch der häufig vorhandenen psychischen Komponente des Tinnitus bzw. Hörsturzes in Form psychotherapeutischer Betreuung und des Erlernens von Entspannungstechniken frühzeitig breiten Raum einzuräumen.
Autor: Dr. med. Volker Rust













