Therapie
  Gemeinsam entscheiden

Orthopädische und rheumatologische Erkrankungen sowie Verletzungen am Stütz- und Bewegungsapparat  sind vor allem durch Schmerzen, durch Einschränkungen der Beweglichkeit und durch muskuläre Defizite gekennzeichnet. Das Team des Fachklinikums Brandis arbeitet interdisziplinär zusammen, um die Erkrankung optimal zu behandeln.

 

Konkret bedeutet dies, dass bei einer Erkrankung des Stütz- und Bewegungssystems die Ärzte das Krankheitsbild genau analysieren und gemeinsam mit dem Patienten und seinen Therapeuten einen Therapieplan erarbeiten. Dabei berücksichtigen wir Untersuchungsergebnisse des Haus- oder Facharztes ebenso wie die nach einer Operation erstellten Berichte und Weiterbehandlungsempfehlungen. Dieses beinhaltet auch die Aufstellung und Überwachung der medikamentösen Therapie.

 

Das persönliche Gespräch spielt eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation.


Das persönliche Gespräch spielt eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation.

Die Sport- und Bewegungstherapie stärkt geschwächte Muskeln.


Die Sport- und Bewegungstherapie stärkt geschwächte Muskeln.

Leidet der Patient an weiteren Gesundheitsstörungen wie beispielsweise an psychischen, neurologischen oder internistischen, werden Ärzte des jeweiligen Fachgebietes innerhalb der Klinik zeitnah hinzugezogen. 

 

In das Team integriert sind zudem Psychologen und Ernährungsberater. Psycholgen helfen in Einzel- oder Gruppengesprächen bei der Krankheitsbewältigung und führen Entspannungsübungen durch. Unsere Ernährungsberater erarbeiten gemeinsam mit dem Patienten, wie Sie ihre Ernährung auch nach der Rückkehr in den Alltag gesünder und ausgewogener gestalten können. Das theoretisch erworbene Wissen wird in unserer Lehrküche praktisch umgesetzt.

 

Häufig ist gerade nach Operationen bei Berufstätigen die Rückkehr an den alten Arbeitsplatz aufgrund der Erkrankung nur mit Einschränkungen oder gar nicht mehr möglich. Fachärzte, Sozialtherapeuten und Fachberater der Rentenversicherung erarbeiten, welche individuellen Möglichkeiten es dem Patienten erlauben weiterhin am Arbeitsleben teilzunehmen. Ziel ist, die baldige Rückkehr des Patienten in das Erwerbsleben, wobei Leistungseinschränkungen berücksichtigt werden. 



Autor: Dr. med. Karen Nöcker