Konzept

Psychosomatik

Liebe Patientin, lieber Patient,

der Zusammenhang von Seele (Psyche) und Körper (Soma) hat in viele Redewendungen Eingang gefunden wie „sich den Kopf zerbrechen“ oder „auf den Magen schlagen“. Klinische Psychosomatik ist die Lehre von den wechselseitigen Beziehungen zwischen Körper (Soma) und Seele (Psyche) in ihrer Bedeutung für die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung von Krankheiten. In der Psychosomatik behandeln wir sowohl psychosomatische Krankheiten im engeren Sinne wie die Somatoformen Störungen als auch psychische Krankheiten im weiteren Sinne (z.B. Angststörungen, Depressionen).

Im Mittelpunkt des stationären Aufenthaltes steht die seelische Gesundheit unserer Rehabilitanden. Wir entwickeln aber immer ein ganzheitliches Behandlungsangebot mit einer individuellen Therapieplanung. Körperliche Beschwerden sind also, sofern erforderlich, ebenfalls Behandlungsgegenstand.

Wir möchten Selbstheilungskräfte aktivieren und die Teilhabe am Erwerbsleben und am Leben in der Gesellschaft verbessern. Dazu wünschen wir uns von unseren Rehabilitanden Offenheit, Neugier, Experimentierfreude und Veränderungsbereitschaft.