Ärztlicher Direktor
Fachklinikum Brandis
Dr. med. Dipl.-Psych.
Th. Müller-Holthusen
Am Wald
04821 Brandis
Tel.: 034292 / 84-0
Fax: 034292 / 84-700
E-Mail: info(at)
fachklinikum-brandis.de


Die oromandibuläre Dysfunktion beschreibt schmerzhafte, aber auch nicht schmerzhafte Beschwerden, die auf eine gestörte Kiefergelenksfunktion zurückzuführen sind. Die Störungen werden häufig auch als Schmerzdysfunktions-Syndrom oder Schläfen-Kiefer-Dysfunktion bezeichnet.
Die Erkrankung kann häufige Kopfschmerzen, Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen sowie Knackgeräusche oder Schmerzen im Bereich der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenks verursachen. Auch Tinnitus wird in manchen Fällen durch eine oromandibuläre Dysfunktion verursacht.
Diagnostik
Die Diagnostik der mandibulären Dysfunktion ist äußerst schwierig und bedarf der interdisziplinären Zusammenarbeit erfahrener Fachärzte aus den Bereichen Neurologie, Psychiatrie, HNO-Medizin, Orthopädie hier speziell der Kieferorthopädie und der Inneren Medizin.
Therapie
Die Erkrankung erfordert eine individuelles, nicht belastendes, aber auch auf eine Verhaltensänderung hinzielendes Therapiekonzept.
- Physikalische Therapie
Eine große Rolle spielen dabei die im Kopfbereich angebotenen Möglichkeiten der Lymphdrainage, der Akupressur und verschiedene Massagetechniken. Aber auch die Behandlung des Hals-Wirbelsäulen-Bereichs durch krankengymnastische Übungen sind hierbei unverzichtbar. - Behandlung von Fehlstellungen des Kiefergelenks
Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Gnathologen, der die entsprechende Vermessung des Kiefergelenkes vornimmt und die Einstellung des Kauorgans auf eine optimale Bissebene ermöglicht. - Psychologische Therapie
Schmerzen im Kiefer-Gesichtsbereich sind nicht nur körperlich sondern auch psychisch belastend. Die psychologische Begleitung ist daher fester Bestandteil unseres ganzheitlichen Therapiekonzeptes.
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Autor: Dr. med. Volker Rust












