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  Tinnitus aus Sicht ...

... verschiedener Fachärzte

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Beim Tinnitus ist in der Regel das Symptom, das Ohrgeräusch, bekannt, nicht jedoch dessen konkrete Ursache; z. B. können Durchblutungsstörungen auf allen genannten Verarbeitungsstufen eine Rolle für das Entstehen von Ohrgeräuschen spielen. Für die Therapie bedeutet das, dass zusätzlich zur sorgfältigen HNO-ärztlichen, internistischen, orthopädischen und kieferorthopädischen Abklärung auch die psychosomatische Komponente zu berücksichtigen ist. Es ist daher aus unserer Sicht zwingend notwendig, die Tinnitus-Therapie so zu gestalten, dass der Komplexität und multifaktoriellen Genese des Krankheitsgeschehens entsprochen wird; die breite Facharztkompetenz sowie die vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten stellen dies im Fachklinikum Brandis sicher.

 

... der Inneren Medizin

Wie bereits erwähnt, können Durchblutungsstörungen auf allen genannten Verarbeitungsstufen eine Rolle für das Entstehen von Tinnitus spielen. Durchblutungsstörungen können durch Stoffwechselstörungen und andere internistische Grunderkrankungen, wie z. B. arterieller Hypertonus, ausgelöst werden.

 

Im Fachklinikum Brandis kann neben ergänzenden diagnostischen Maßnahmen fachkompetent therapeutisch auf entsprechende internistische Krankheitsbilder Einfluss genommen werden. Hierzu gehören neben gesundheitserzieherischen Maßnahmen auch ernährungstherapeutische und medikamentöse Behandlungsansätze. So kann zeitnah ganzheitlich auf mögliche Ursachen von Durchblutungsstörungen reagiert und somit die rheologische Situation deutlich verbessert werden.

Bei nicht organisch zuzuordnendem Tinnitus ist nicht selten ein chronischer Bewegungsmangel, ein geschwächtes Immunsystem sowie ein allgemeines Unwohlsein des Patienten festzustellen. Vor diesem Hintergrund werden im Fachklinikum Brandis alle Möglichkeiten der Physio-, Sport- und Balneo­therapie genutzt.

 

... der Orthopädie

Ist der Tinnitus auf Blockaden im Hals-Wirbelsäulen-Bereich zurückzuführen, ist es Ziel, diese Blockierungen zu lösen; ggf. sind habituelle Fehlstellungen zu korrigieren. Dies wird im Fachklinikum Brandis durch eine Fachärztin für Orthopädie praktiziert, die zusätzlich über die Zusatzbezeichnungen Chirotherapie und Sportmedizin verfügt. In der Regel ist es darüber hinaus erforderlich, eine geschwächte Halsmuskulatur zu kräftigen. Dies erfolgt überwiegend über aktive Therapien in Kombination mit balneo-physikalischen Maßnahmen wie Wirbelsäulengymnastik, Massagen, Elektrotherapie.

Um auch nach Ablauf der Rehabilitation beschwerdefrei und damit uneingeschränkt leistungsfähig zu sein, ist es erforderlich, den Patienten ein wirbelsäulengerechtes Verhalten zu vermitteln. Dies geschieht in der Rückenschule, in der qualifizierte Sporttherapeuten dem Patienten die erforderlichen Übungen vermitteln, die im Alltag ausgeführt werden können.

 

... der Neurologie

Die Besetzung des psychologischen Bereiches entspricht in ihrer Qualität dem Anspruch der Klinik, syndromorientierte, auf die Bewältigung des Zusammenhangs zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden gerichtete medizinische Betreuung durchzuführen.

Die Leitung des psychologischen Betreuungsprozesses erfolgt durch einen erfahrenen Neuropsychologen; die Integration dieses wichtigen Bereiches in die ausgesprochen teamorientierte Einstellung aller Mitarbeiter des Fachklinikums ist voll gewährleistet.

 

 

 

Sie erhalten weitere interessante Informationen unter http://www.tinnitus-information.de, der Internetseite des Akut-Tinnitus-Kompetenzzentrums am Fachklinkum Brandis. 



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