Ärztlicher Direktor
Fachklinikum Brandis
Dr. med. Dipl.-Psych.
Th. Müller-Holthusen
Am Wald
04821 Brandis
Tel.: 034292 / 84-0
Fax: 034292 / 84-700
E-Mail: info(at)
fachklinikum-brandis.de


Die hyperbare Sauerstofftherapie, kurz: HBO,ist trotz zahlreicher Behandlungserfolge noch immer nicht als Heilungsmethode anerkannt. Doch gerade bei Menschen, die an einem Tinnitus oder Hörsturz leiden, hat sich die HBO als ergänzende Maßnahme zu den üblichen Behandlungsmethoden bewährt. Je früher die HBO eingesetzt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
Auch das Fachklinikum Brandis konnte mit dieser Methode bereits gute Therapieergebnisse erzielen. Daniela Loris, ehemals Tinnitus-Patientin im Fachklinikum Brandis, berichtet aus eigener Erfahrung.
Tinnitus oder Hörsturz kannte ich nur vom Hörensagen, bis ich vor einigen Wochen eines Morgens aufwachte und auf einem Ohr sehr schlecht hörte. Später stellte sich dann ein Rauschen ein. Im Laufe des Tages blieb das Geräusch konstant und ich konsultierte einen Arzt. Nach den Untersuchungen stellte der Arzt die Diagnose Hörsturz und Tinnitus. Er empfahl mir eine 10-tägige stationäre Behandlung mit Cortison und durchblutungsfördernden Infusionen. Er sagte, das sei die übliche Behandlungsmethode.
Aus meinem Bekanntenkreis hatte ich allerdings erfahren, wie man sich bei und nach einer solchen stationären Behandlung fühlt. Zudem wusste ich, dass die Behandlungsmethode nicht zwangsläufig zum gewünschten Erfolg führt. Durch einen glücklichen Zufall erfuhr ich von einer anderen, alternativen Behandlungsmethode, der hyperbaren Sauerstofftherapie. Als ich meinen behandelnden Arzt dazu befragte, äußerte er sich äußerst kritisch und lehnte diese Art der Behandlung sogar ab. Trotzdem entschloss ich mich, im Rahmen einer 14-tägigen Aufenthaltsdauer im Fachklinikum Brandis die hyperbare Sauerstofftherapie auszuprobieren.
Die erste Tauchfahrt
Als ich im Fachklinikum Brandis ankam, war ich positiv überrascht. Nichts wirkte wie eine Klinik im herkömmlichen Sinne. Die Atmosphäre und die Umgebung – alles war sehr schön, angenehm und freundlich. Der Blick aus dem gepflegten Zimmer verhieß Ruhe und Entspannung.
Am nächsten Tag war es dann so weit: Nach einer gründlichen Eingangsuntersuchung und einem sehr ausführlichen Gespräch mit den behandelnden Ärzten begann meine erste Behandlung oder besser gesagt: meine erste „Tauchfahrt“. Wir waren sechs Personen und die „Tauchkammer“, die ich mir als eine Art Raumschiff vorgestellt hatte, wirkte eher wie ein ganz gewöhnlicher Raum. Schnell kamen die Anwesenden ins Gespräch. Die Möglichkeit der Konversation beeinflusste die subjektive Wahrnehmung der Behandlungszeit sehr positiv. Zusätzlich trugen die bequemen Sessel, in denen wir saßen, und die Musik, die man individuell auswählen und sich über Kopfhörer anhören konnte, zu einer entspannten Tauchfahrt bei. Je nach Wunsch konnte man sich sogar seine eigene CD einlegen lassen. Es wurde wirklich an alles gedacht, damit die Behandlung so angenehm wie möglich war.
Ich fühlte mich durch das freundliche und aufmerksame Personal sicher und gut betreut. Mit jeder Tauchfahrt wurde ich etwas ruhiger und nutzte die Zeit unter der Sauerstoffmaske zur Entspannung. Hier wurde mir bewusst, wie gut diese Form der Behandlung meinem Körper und auch meiner Seele tat.
Nachdem die zehn Behandlungseinheiten absolviert waren, war mein Tinnitus fast vollständig verschwunden und ich fühlte mich insgesamt sehr wohl: Die erhoffte Wirkung war eingetreten. Und noch was Gutes hatte die Behandlung: Ich habe mit dem Rauchen aufgehört.
Daniela Loris, Köln
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