Die Labordiagnostik im Fachklinikum Brandis
   

Laborwerte geben Auskunft

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Modernste Labortechnik im Fachklinikum Brandis ermöglicht ein schnelles und qualitativ hochwertiges Arbeiten. Bei den Laboruntersuchungen nimmt die Diabetesdiagnostik einen hohen Stellenwert ein.

 

Am Anfang jeder Behandlung steht eine differenzierte Diagnostik. Dazu verfügt das Fachklinikum Brandis über ein mit modernster Technik ausgestattetes Labor - nicht versteckt im Keller, sondern untergebracht in einem sonnigen und großzügig gestalteten Raum. Die tägliche Laborarbeit der beiden Mitarbeiterinnen umfasst ein breites Tätigkeitsspektrum: Blutzucker- und Urinzucker-
untersuchungen, Bestimmung von Leber- und Fettwerten, Messung des Säure-Basen-Haushaltes, Hormonbestimmung der Schilddrüse - um nur einige zu nennen. Bei allen "Neuankömmlingen" werden zunächst so genannte Übersichtsuntersuchungen vorgenommen, um sich ein erstes Bild über den Gesundheitszustand des Patienten zu verschaffen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Personal unumgänglich. Stellt sich heraus, dass Zusatzuntersuchungen erforderlich sind, können auch diese im Labor durchgeführt werden. Über bundesweite Tests, so genannte Ringversuche, sind die einzelnen Untersuchungen einer ständigen Kontrolle unterworfen.

 

 

Blutzucker- und Urinzuckerbestimmung bei Diabetes mellitus

 

"Die meiste Zeit sind wir mit unseren Diabetes-Patienten beschäftigt" erklärt Frau Titze, Laborassistentin im Fachklinikum-Brandis. Legen klinische Symptomatik, Klagen des Patienten und typische Untersuchungsbefunde einen Diabetes mellitus nahe, bestätigen Blutzucker- und Urinzuckerbestimmungen die Diagnose. Liegt der Blutzucker des Patienten im nüchternen Zustand über einem Wert von 160 bis 180 Milligramm pro Deziliter, spricht man von einem manifesten Diabetes. Die Niere kann die Glucose nicht mehr vollständig aus dem Urin resorbieren. Die Folge: Der ausgeschiedene Urin enthält Glucose, der mit Hilfe von Teststreifen nachgewiesen werden kann. Viele Patienten des Fachklinikums Brandis werden zum ersten Mal mit der Diagnose Diabetes konfrontiert. Für das Personal gilt es, Ängste und Vorurteile abzubauen. Auch wenn das Arbeitsprogramm mitunter sehr umfangreich ist, bleibt dennoch Zeit, in einem Gespräch den Informationsbedarf der Betroffenen zu decken und ihren Zweifeln und Ängsten entgegenzuwirken. Zusammen mit dem Patienten wird dann die Handhabung des Blutzuckermessgerätes geübt. Schon bald kann er unter fachkompetenter Anleitung die Messung des Blutzuckerspiegels eigenständig durchführen.

 

Dabei ist es auch für die Laborkräfte wichtig, fortlaufend auf dem aktuellen Forschungsstand zu sein und neue Untersuchungsmethoden zu erlernen. Deshalb haben sie im Rahmen des Diabetes-Programms die Möglichkeit, Schulungen zu besuchen und sich dort weiterzubilden.

 

 

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Autor: Angela Titze