Ärztlicher Direktor
Fachklinikum Brandis
Dr. med. Dipl.-Psych.
Th. Müller-Holthusen
Am Wald
04821 Brandis
Tel.: 034292 / 84-0
Fax: 034292 / 84-700
E-Mail: info(at)
fachklinikum-brandis.de


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Die Ursachen der Fibromyalgie, die häufig auch mit dem irreführenden Begriff "Weichteilrheumatismus" beschrieben wird, sind weitgehend unklar. Die Erkrankung verläuft chronisch und zeichnet sich durch einen allgemeinen Schmerzzustand und eine tiefgreifende Müdigkeit aus. Darüber hinaus können Konzentrationsstörungen, Depressionen, Schlaflosigkeit, vegetative Störungen wie Darmbeschwerden und Störungen im Kiefer-Gesichtsbereich auftreten.
Diagnose
Die Fibromyalgie lässt sich nicht durch Labor-Analysen feststellen. Im Gegenteil, die Resultate der Untersuchungen sind normal und auch Röntgenaufnahmen zeigen keine Veränderungen, was die Diagnose einer Fibromyalgie erschwert. Einziger direkter Hinweis auf eine Fibromyalgie sind Druckschmerzen an den so genannten Tenderpoints.
Therapie
Unserem Therapiekonzept liegt eine ganzheitliche Behandlungsstrategie mit folgenden drei Bausteinen zugrunde:
- Physikalische Therapie
Ziel der physikalischen Therapie ist eine Funktionsverbesserung, eine muskuläre Kräftigung und die Linderung der Schmerzen. Hierzu kommen Krankengymnasik, Wärmebehandlung, Ganzkörperkältetherapie, Bindegewebsmassage und eine gezielte Bewegungs- und Sporttherapie zum Einsatz. - Psychotherapeutische Behandlung
Auch psychotherapeutische Verfahren bewirken Linderung, wenn Konflikt- oder Stress-Situationen dadurch überwunden werden. Auch die eingesetzten Entspannungsübungen dienen dem Stressabbau. - Medikamentöse Therapie
Unterstützend kann eine maßgeschneiderte medikamentöse Behandlung die Beschwerden lindern.
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Autor: Dr. med. Volker Rust













