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Fluoreszierende Moleküle geben Auskunft über den Glukosespiegel
Ein „intelligentes Tattoo“ soll künftig Diabetiker bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel warnen. Bei dem Tattoo handelt es sich um fluoreszierende Moleküle, die bei einem zu geringen Glukosespiegel leuchten. Wie seine Entwickler, Forscher der Texas A&M University, im Fachmagazin „Chemistry & Industry“ erklären, verliefen erste Versuche mit Ratten erfolgreich. Die Forscher hoffen, dass mit Hilfe der Neuentwicklung eine 24-Stunden-Überwachung des Glukosespiegels möglich ist und die Ergebnisse der Fluoreszenzwerte mittels einer Uhr abgerufen werden können.
Das Tattoo besteht aus Polyethylenglycol- Kügelchen, die von fluoreszierenden Molekülen umhüllt werden. Da Glukose die fluoreszierenden Moleküle verdrängt, ist der Fluoreszenz- Wert bei einem niedrigen Glukosespiegel des Körpers hoch. Die Folge: Das Tattoo beginnt zu leuchten.
Anders als bei herkömmlichen Tattoos, die aus Farbpartikeln bestehen, die von den Hautzellen aufgenommen werden, bleiben die fluoreszierenden Moleküle auf Grund ihrer Größe in der Flüssigkeit, die die Zellen umgibt. „Das ist wichtig, da der Glukosespiegel in der intestinalen Flüssigkeit direkt mit dem Blutglukosespiegel korreliert“, so die Wissenschaftler.
Noch findet sich das Glukose-Überwachungssystem in der frühen Entwicklungsphase. Wie die BBC berichtet, sollen weitere Tests die Fertigstellung vorantreiben.
Autor: Dr. med. Kerstin Pirlich












