Spezialindikationen
  Chronic Fatigue Syndrom (CFS)
Angeleitetes körperliches Training mit allmählich gesteigerter körperlicher Aktivierung hat eine positive Wirkung auf den Gesundheitszustand.


Angeleitetes körperliches Training mit allmählich gesteigerter körperlicher Aktivierung hat eine positive Wirkung auf den Gesundheitszustand.

CFS ist gekennzeichnet durch chronische Erschöpfbarkeit, leichtes Fieber und diffuse Schmerzen. Für diesen Erschöpfungszustand lässt sich keine körperliche Ursache feststellen - die Symptome lassen sich aber auch durch viel Ruhe und Erholung nicht beheben.

 

Diagnostik

Von einem CFS spricht man, wenn es sich um einen ungeklärten, chronischen, klinisch gesicherten Erschöpfungszustand handelt, der mindestens sechs Monate oder länger besteht. Zudem müssen vier der folgenden Symptome vorliegen:

  • Einschränkungen des Kurzzeitgedächtnisses;
  • Halsschmerzen;
  • Muskel- und Gelnksschmerzen ohne Schwellung und Rötung;
  • schmerzempfindliche Hals- und Achsellymphknoten,
  • keine Erholung durch Schlaf;
  • nach Anstrengung Zustandsverschlechterung für mindestens 24 Stunden.

Therapie

Die Therapie orientiert sich an den Hauptsymptomen des Patienten. Darüber hinaus wird versucht den Patienten zu körperlichen und geistigen Aktivitäten anzuleiten.

  • Physikalische Therapie / Bewegungstherapie
    Die Erfahrungen zeigen, dass eine Besserung der Symptome nur über körperliches Training und eine körperliche Aktivierung erreicht werden kann. Daher kommt der individuell abgestimmten Bewegungstherapie größte Bedeutung zu.
  • Psychologische Therapie
    Bei vielen, aber keineswegs bei allen Patienten ist eine Psychotherapie ein Weg, von Symptomen der CFS befreit zu werden. Gesichert ist lediglich die Wirksamkeit einer ausreichend langen und speziell auf Patienten mit CFS zugeschnittenen Verhaltenstherapie.

 

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Autor: Dr. med. Volker Rust