Ärztlicher Direktor
Fachklinikum Brandis
Dr. med. Dipl.-Psych.
Th. Müller-Holthusen
Am Wald
04821 Brandis
Tel.: 034292 / 84-0
Fax: 034292 / 84-700
E-Mail: info(at)
fachklinikum-brandis.de


| |
|
Der Tinnitus kam über Nacht. Nach dem Aufstehen bemerkte Thomas Schneider zum 1. Mal einen merkwürdig hohen Ton im rechten Ohr. Ob das monotone Rauschen ver schwand und später wieder verstärkt auftrat, kann er rückblickend gar nicht genau sagen.
„Die morgendliche Radiosendungen und dann im Büro die ersten Telefonate und Besprechungen haben mich vielleicht nur abgelenkt“, sagt der 39jährige Vertriebsmanager. Doch als er am Nachmittag die ersten ruhigen Minuten hat – daran erinnert er sich genau – ist aus dem noch erträglichen Rauschen ein schriller Pfeifton geworden. Nach zwei nahezu schlaflosen Nächten wird der Gang zum Arzt unvermeidlich. Der verordnet eine Infusionstherapie und rät zur Ruhe. Seine Diagnose: Tinnitus!
Rund 340.000 Menschen erkranken jährlich* an Tinnitus oder Hörsturz. Die hohe Zahl an Neuerkrankungen lässt Experten bereits von einem Volksleiden sprechen. Bei rund einem Drittel wird der Tinnitus chronisch, das heißt, die Symptome bleiben länger als 3 Monate bestehen. „Ein chronischer Tinnitus ist nur schwer therapierbar“, erläutert Volker Rust, Ärztlicher Direktor des Fachklinikum Brandis. Daher lautet seine Empfehlung: Bessert sich die Symptomatik trotz ambulanter Behandlung durch den HNO-Arzt nicht innerhalb der ersten 2-3 Wochen, sollten Betroffene eine schnellstmöglich Spezialklinik aufsuchen, die detailliert nach Ursachen forschen und verschiedene Therapiemaßnahmen einleiten kann.
Leider blieb auch bei Thomas Schneider die Infusionstherapie ohne Erfolg. Sein Arzt empfahl ihm daraufhin das 12tägige Kompaktprogramm des Fachklinikums Brandis. Hier können aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung der Klinik nicht nur in kürzester Zeit verschiedene mögliche Ursachen abgeklärt werden – was ambulant schwierig ist, da Patienten einen Spezialisten nach dem anderen aufsuchen müssten – sondern auch unterschiedliche Therapiealternativen geprüft und durchgeführt werden.
<-- zur Übersicht













